

Die künstlerische Motivation zur Figur AELO
in Verbindung mit dem Tanztheaterstück SOWELO und den Walking Acts
Lisa Maito versteht sich als “Installateurin der Stille und Langsamkeit“. Sie will in ihrer künstlerischen Arbeit der Schönheit und inneren Freiheit Ausdruck verleihen und einen Gegenpol bilden zu unserer hektischen und nach aussen orientierten Welt. Lisa Maito: «Heutzutage ist es fast schon eine Provokation Langsamkeit und Stille zu zelebrieren“. Kein Geschrei, keine lauten Töne, kein “Versexualisierung“, des Effektes wegen. Sowelo richtet sich an Menschen, die sich auf das Experiment der Stille einlassen wollen.»
Lisa Maito inszeniert nicht um bestehende gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen. Sie ist vielmehr daran interessiert, eine mögliche Alternative darzubieten. In ihrer energetischen Inszenierung SOWELO versucht sie die Zuschauerinnen und Zuschauer, durch die subtile Atmosphäre, welche mittels Musik, Tanz, Farbe, Sprache und Gesang entsteht, in Resonanz zu bringen. Einen Gleichklang, welcher sich innerlich abspielt und nichts mit der Verstandestätigkeit zu tun hat sondern vielmehr über Herz und Gemüt wahrnehmbar wird.